Miscanthus & Baumnadlen retten Moore
Torffreie Substrate für den Gartenbau
Torf wird als Substrat in der Pflanzenzucht eingesetzt, der Abbau schädigt höchst sensible Ökosysteme und ist zudem aus klimarelevanten Überlegungen als kritisch zu betrachten. Gemeinsam mit Forschern sucht die Fa. Sonnenerde nach Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen.
Torf besitzt eine Reihe von Eigenschaften, die ihn für den Einsatz als Kultur- und Pflanzsubstrat sowohl im Erwerbs- als auch im Hobbygartenbau prädestinieren. Dementsprechend hoch ist nach wie vor der Einsatz von Torf als alleiniges Substrat oder als Bestandteil in Pflanzenerden und Kulturmedien. Der Abbau von Torf schädigt sensible Ökosysteme und ist zudem als klimakritsch zu betrachten.
Im Rahmen eines von, der FFG geförderten Forschungsprojektes, arbeitet die Fa. Sonnenerde zusammen mit dem Forschungspartner Joanneum Research einem Substrathersteller sowie dem Gartenbaubetrieb Herneth und der Landwirtschaftlichen Fachschule Kirchberg/Walde mit nachwachsenden Rohstoffen (NAWAROS), die anstelle von Torf, in speziellen Mischungen mit hochwertigem Kompost, als Pflanzenerde verwendet werden können. Als Torfersatz wurden Hanf, Flachs, Elefantengras (Miscanthus) und Baumnadeln – mit entsprechender Vorbehandlung - eingesetzt. Die erzielten Ergebnisse sind viel versprechend. Besonders interessant ist die Nutzung von Baumnadeln, da das physikalische und chemische Verhalten von Kompost-Nadel Mischungen dem von Torf ähnelt. Mit physikalischem Verhalten sind Eigenschaften wie Wasser- und Luftkapazität gemeint; diese sind aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu Torf besonders vorteilhaft. Beim chemischen Verhalten gibt es auch eine wichtige Parallele zu Torf: Baumnadeln sind nach entsprechender Vorbehandlung chemisch weitgehend neutral.
Die Torfersatz-Produkte wurden sowohl im Labor als auch im Praxistest geprüft. Die zahlreichen getesteten Mischungen entsprachen den Praxis-Anforderungen für Pflanzsubstrate sehr gut. Die landwirtschaftliche Fachschule in Kirchberg/Walde, sowie die Großgärtnerei Herrneth in Graz haben die Substrate vor Ort getestet und die Pflanzenbauexperten dieser Betriebe beschreiben die im Rahmen des Projektes kreierten Substrate als sehr gut geeignete Alternative zum Torf.
Das Forschungsprojekt Endet im Sommer 2011 – die torffreien Substrate werden danach auch bei der Fa. Sonnenerde erhältlich sein.
Im Rahmen eines von, der FFG geförderten Forschungsprojektes, arbeitet die Fa. Sonnenerde zusammen mit dem Forschungspartner Joanneum Research einem Substrathersteller sowie dem Gartenbaubetrieb Herneth und der Landwirtschaftlichen Fachschule Kirchberg/Walde mit nachwachsenden Rohstoffen (NAWAROS), die anstelle von Torf, in speziellen Mischungen mit hochwertigem Kompost, als Pflanzenerde verwendet werden können. Als Torfersatz wurden Hanf, Flachs, Elefantengras (Miscanthus) und Baumnadeln – mit entsprechender Vorbehandlung - eingesetzt. Die erzielten Ergebnisse sind viel versprechend. Besonders interessant ist die Nutzung von Baumnadeln, da das physikalische und chemische Verhalten von Kompost-Nadel Mischungen dem von Torf ähnelt. Mit physikalischem Verhalten sind Eigenschaften wie Wasser- und Luftkapazität gemeint; diese sind aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu Torf besonders vorteilhaft. Beim chemischen Verhalten gibt es auch eine wichtige Parallele zu Torf: Baumnadeln sind nach entsprechender Vorbehandlung chemisch weitgehend neutral.
Die Torfersatz-Produkte wurden sowohl im Labor als auch im Praxistest geprüft. Die zahlreichen getesteten Mischungen entsprachen den Praxis-Anforderungen für Pflanzsubstrate sehr gut. Die landwirtschaftliche Fachschule in Kirchberg/Walde, sowie die Großgärtnerei Herrneth in Graz haben die Substrate vor Ort getestet und die Pflanzenbauexperten dieser Betriebe beschreiben die im Rahmen des Projektes kreierten Substrate als sehr gut geeignete Alternative zum Torf.
Das Forschungsprojekt Endet im Sommer 2011 – die torffreien Substrate werden danach auch bei der Fa. Sonnenerde erhältlich sein.
Sobald der Endbericht fertig ist, werden wir diesen als Download zur Verfügung stellen.
Unsere Projektpartner
Das Projekt wird im Rahmen der Programmlinie „Fabrik der Zukunft“ durchgeführt. Diese Programmlinie wird im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie durch die Forschungsförderungsgesellschaft abgewickelt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.fabrikderzukunft.at
Joanneum Research
RESOURCES – Institut für Wasser, Energie und Nachhaltigkeit
Elisabethstr. 16/1, 8010 Graz
Tel.: 0316/876-1351
arnold.stuhlbacher@joanneum.at




